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Alterssicherungsbericht 2016

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Alterssicherungsbericht 2016

Die Gefahr der Altersarmut –

Bundesregierung warnt vor unzureichender Altersvorsorge.

Altersarmut wird für immer mehr Menschen in Deutschland ein Problem. Wer nicht privat vorsorgt, läuft Gefahr, im Alter nicht ausreichend finanziell abgesichert zu sein. Das Versorgungsniveau der künftigen Rentner werde „ohne zusätzliche Altersvorsorge in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen“, zitiert die Süddeutsche Zeitung am 26.10.2016 den ihr vorliegenden Alterssicherungsbericht 2016. Dieser wird alle vier Jahre vom Bundesministerium erstellt. Vor allem Geringverdiener seien laut der Regierungsanalyse einem erhöhten Risiko ausgesetzt: „Wird in diesem Einkommensbereich nicht zusätzlich für das Alter vorgesorgt, steigt das Risiko der Bedürftigkeit im Alter stark an“. Einige Inhalte hat STC für Sie zusammengefasst.

 

1. Wird zusätzlich vorgesorgt?

Über alle Einkommensklassen hinweg betreiben knapp 30 % der Befragten keinerlei zusätzliche Altersvorsorge. Bei Geringverdienern (Bruttolohn kleiner 1.500,- €) sind es sogar 47 %, die sich nur auf die gesetzliche Rente verlassen.

© STC Research, Quelle: Süddeutsche Zeitung

© STC Research, Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

2. Wie wird zusätzliche Vorsorge betrieben?

Zinseinkünfte sind neben der Rente oder Pension die häufigste zusätzliche Einnahmequelle im Alter. Ehepaare im Westen erhalten dadurch durschnittlich 282,- € monatlich, Alleinstehende 178,- €. Mit 947,- € montlich konnten durch Vermietung und Verpachtung weitaus höhere Nebeneinkünfte von Ehepaaren im Rentenalter erzielt werden, allerdings ist diese Form der zusätzlichen Vorsorge weniger stark verbreitet. Knapp ein Drittel der Befragten erhält außerdem zusätzliches Einkommen durch Leistungen aus betrieblicher Altersvorsorge. Im Durchschnitt erzielten sie durch die gemeinsame Vorsorge mit dem Arbeitgeber zusätzliche Einnahmen von durchschnittlich 418,- € brutto im Monat.

© STC Research, Quelle: www.zeit.de

© STC Research, Quelle: Zeit Online

 

3. Wie hoch sind die Renten?

Die Durchschnittsrente in den neuen Ländern beträgt 1.087,- €, während die der alten Länder mit 926,- € geringer ausfällt. Allerdings ist betriebliche Altersvorsorge und Zusatzversorgungen im Westen stärker verbreitet. Insgesamt ergeben sich dadurch Werte von 1.298,- € pro Kopf im Osten und 1.442,- € im Westen.

© STC Research, Berliner Zeitung

© STC Research, Berliner Zeitung

Neue Bundesländer
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen
Alte Bundesländer
  • Bade-Württemberg
  • Bayern
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Schleswig-Holstein
  • Berlin

Für den Alterssicherungsbericht befragte das Institut TNS Infratest Sozialforschung im Jahr 2015 mehr als 30.000 Bürger und hat deren Angaben auf die Bevölkerung hochgerechnet. Dabei fielen besonders die starken Einkommensunterschiede im Alter auf:

  • Männer haben mit einem durchschnittlichen Alterseinkommen von gut 1.700,- € netto fast 600,- € mehr als Frauen zur Verfügung. Am besten stehen die Beamten mit 2.300,- € netto da.
  • Der Hälfte der Selbstständigen steht im Alter nur ein Nettoeinkommen von 1.000,- € monatlich zur Verfügung.
  • Im Westen gibt es mehr vermögende Senioren, allerdings gehen die Einkommen dort viel stärker auseinander als im Osten. So bezieht in den alten Bundesländern ein deutlich höherer Anteil von Ruheständlern weniger als 750,- € Nettoeinkommen. In den neuen Bundesländern hingegen steht jedem zweitem Senioren-Ehepaar 2.000,- bis 3.000,- € monatlich zur Verfügung.

 

4. Kontakt

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Quellen:

www.sueddeutsche.de (eingesehen am 28.10.2016)

www.zeit.de (eingesehen am 28.10.2016)

www.berliner-zeitung.de (eingesehen am 28.10.2016)

By |November 4th, 2016|News Privat|0 Comments