Arbeitskraftsicherung für Angestellte –

schützen Sie Ihr wertvollstes Kapital.

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Sie kennen sich in Ihrem Job super aus und haben schon Erfahrungen gesammelt? Dann haben Sie sich einen gewissen Lebensstandard erarbeitet, den Sie bestimmt ungern wieder abgeben möchten. Doch leider gibt es keine Garantie für eine gute Gesundheit. Die Berufsunfähigkeit kann jeden treffen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Berufserfahrung. Gegen die finanzielle Folgen einer Berufsunfähigkeit gibt es allerdings Absicherungsmöglichkeiten, die die Einkommensverluste ausgleichen können. Welche das sind, stellt Ihnen STC im Folgenden vor.

 

1. Ausgangssituation

Ja nachdem, wie lang Sie bereits berufstätig sind und ob Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, erhalten Sie eine Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Als Angestellter ist dies nach einer 5-jährigen „Wartezeit“ der Fall. Sind 5 Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt worden, steht Ihnen bei einer Erwerbsminderung eine Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu. Die hier zu erwartenden Leistungen sind jedoch meist unzureichend.

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© STC Research,  Berufsunfähigkeit: Bedarfsdarstellung auf der Zeitachse

Wann wird eine Leistung gezahlt?
Die gesetzliche Rentenversicherung definiert einen längerfristigen Ausfall unter dem Begriff der Erwerbsunfähigkeit (§ 43 SGB VI). Erwerbsunfähigkeit unterscheidet sich zu einer Berufsunfähigkeit dahingehend, dass eine Prüfung der körperlichen/geistigen Leistungsfähigkeit nicht alleine am zuletzt ausgeübten Beruf, sondern auch am kompletten Arbeitsmarkt geprüft wird. Eine Leistung erfolgt also nur, wenn kein (und nicht Ihr zuletzt ausgeübter) Beruf ausgeübt werden kann. Die Ablehnungsmöglichkeiten sind somit enorm hoch.
Wie hoch ist eine mögliche Erwerbsminderungsrente?
Sind die Leistungsvoraussetzungen erfüllt, so orientiert sich eine Erwerbsminderungsrente am letzten Bruttogehalt. Liegt eine volle Erwerbsminderungsrente vor, so ist mit ca. 32% des letzten Bruttoeinkommens zu rechnen. Bei einer teilweisen Erwerbsminderung sind es 16%. Eine volle und eine teilweise Erwerbsminderungsrente orientieren sich an zeitlichen Einsatzmöglichkeiten im Arbeitsmarkt (s. § 43 SGB VI). 
Angestellte und Berufstätige
Sind die Leistungsvoraussetzungen der Mindestversicherungszeiten erfüllt, so können Angestellte bei einer teilweisen Erwerbsminderungsrente mit 16%, bei einer vollen Erwerbsminderungsrente mit 32% ihres letzten Bruttoeinkommens rechnen. Diese Werte reichen allerdings für eine Weiterführung des gewohnten Lebensstandards nicht aus. 
Elternzeit
Versicherungsschutz für eine Erwerbsminderungsrente besteht auch innerhalb der Elternzeit, wenn keine Beiträge mehr durch ein laufendes Beschäftigungsverhältnis abgeführt werden. Dieser Versicherungsschutz ist aber zeitlich begrenzt! Sind in den letzten 5 Jahren nicht mindestens drei Jahre Beiträge abgeführt worden, so verfällt der Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente.
Früherer Renteneintritt, was passiert?
Liegt eine Erwerbsminderung vor und Sie erhalten eine entsprechende Rente, so besteht auch die Möglichkeit eines frühzeitigen Renteneintritts. So angenehm sich dies auch im ersten Moment anhört, so ernüchternd ist die Umstellung. Wenn in den letzten Jahren keine Beiträge mehr an den Rentenversicherer abgeführt worden sind, so baut sich Ihr Rentenkonto nicht weiter auf. Durch die vorgezogene Rente erhalten Sie zudem erhebliche Abzüge auf die Altersrente. In der Vorsorgeplanung sollten Sie daher darauf achten, auch die Altersrente entsprechend zu sichern.

Die Leistungen der gesetzlichen Vorsorge sind somit unzureichend, eine Absicherung der Arbeitskraft ist zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards und der finanziellen Unabhängigkeit dringend erforderlich.

 

2. Absicherungsmöglichkeiten

Um das finanzielle Risiko im Falle einer Einschränkung der eigenen Arbeitskraft abzusichern, bietet der Versicherungsmarkt unterschiedliche Variationen an Produkten an. Die Auswahl des geeigneten Produktes ist von vielen Faktoren abhängig. Sowohl der Berufsstand, mögliche Vorerkrankungen, aber auch das vorhandene Budget spielen eine Rolle bei der Auswahl des individuellen Versicherungsschutzes.

Jeder Angestellte sollte seine Arbeitskraft absichern. Ein Punkt auf den besonders Angestellte Wert legen sollten, ist der Einschluss von psychischen Erkrankungen (z.B. Burn out). Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen zählen mit fast 30 % zu der Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit. Eine Mitversicherung ist daher besonders wichtig.

Übersicht Angestellte

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2.1 Berufsunfähigkeitsversicherung

Für Angestellte bietet die Berufsunfähigkeit den wohl umfangreichsten Schutz, da die Leistung unabhängig vom Grund der Berufsunfähigkeit fällig wird. Alles was nicht ausgeschlossen ist, ist somit eingeschlossen. Ab einem bestimmten Grad der Berufsunfähigkeit (meist 50 %) wird dann eine monatliche Rente ausgezahlt.

  • Leistung bei Berufsunfähigkeit > X % (nach dem gewählten Tarif)
  • Zahlung einer monatlichen Rente
  • Leistung unabhängig vom Grund der Berufsunfähigkeit (Krankheit, Unfall,…)
  • meist anspruchsvolle Gesundheitsfragen
  • bietet umfangreichen Schutz (Psyche, Rücken, usw.)

Weitere Informationen unter Berufsunfähigkeit.

2.2 Schwere Krankheiten/ Dread-Disease-Versicherung

Die Schwere Krankheiten-Versicherung bietet finanzielle Hilfe im Fall einer Erkrankungen wie bspw. Krebs, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.

  • Leistung bei der Diagnose einer der versicherten Krankheiten
  • Einmalige Zahlung der hohen Versicherungssumme
  • Kein Bezug zum Beschäftigungsverhältnis und der Arbeitsfähigkeit
  • meist umfangreiche Gesundheitsfragen
  • insbesondere in Ergänzung zur Berufsunfähigkeit oder Grundunfähigkeit geeignet

Weitere Informationen unter Schwere Krankheiten/ Dread-Disease.

2.3 Grundfähigkeitsversicherung

Die Grundfähigkeitsversicherung leistet eine monatliche Rentenzahlung bei dem Verlust von versicherten Grundfähigkeiten (Bücken, Knien, Gebrauch der Hände usw.).

  • Leistung bei Verlust einer versicherten Grundfähigkeit (Bücken, Knien, Gebrauch der Hände, usw.)
  • Zahlung einer monatlichen Rente
  • kein Bezug zum Beschäftigungsverhältnis und der Arbeitsfähigkeit
  • vereinfachte Gesundheitsfragen (im Gegensatz zur Berufsunfähigkeit oder der Schweren Krankheiten Absicherung)
  • interessante Alternative zur Berufsunfähigkeit, wenn dieser Absicherung Vorerkrankungen oder ein hoher Beitrag entgegen steht.

Weitere Informationen unter Grundunfähigkeit.

2.4  Private Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Die Private Erwerbsunfähigkeitsversicherung erweitert die meist unzureichenden Leistungen der gesetzlichen Absicherung im Falle des Verlusts der Arbeitskraft.

  • Leistung bei Erwerbsunfähigkeit
  • Zahlung einer monatlichen Rente
  • Bezug zur Arbeitsfähigkeit/ Einsetzbarkeit im kompletten Arbeitsmarkt
  • vereinfachte Gesundheitsfragen
  • Basisschutz, interessante Alternative zur Berufsunfähigkeit/ Grundfähigkeitsabsicherung, wenn dieser Absicherung Vorerkrankungen oder ein hoher Beitrag entgegen steht

Weitere Informationen unter Erwerbsunfähigkeit.

2.5 Multi-Funktionen-Versicherung

Die Multi-Funktionen-Versicherung besteht aus verschiedenen Bausteinen. Die Arbeitskraftsicherung ist daher breit gefächert.

  • verschiedene Leistungsauslöser: z.B. Unfall, Eintritt einer schweren Erkrankung, Pflegefall,…
  • Zahlung einer einmaligen Summe und einer monatlichen Rente (je nach versichertem Ereignis)
  • kein Bezug zum Beschäftigungsverhältnis und der Arbeitsfähigkeit
  • vereinfachte Gesundheitsfragen
  • Basisschutz, interessante Alternative zur Berufsunfähigkeit/ Grundfähigkeitsabsicherung, wenn dieser Absicherung Vorerkrankungen oder ein hoher Beitrag entgegen steht

Weitere Informationen unter Multi Funktionen.

2.6 Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung dient zur Absicherung der finanziellen Kosten, die bei einer Pflegebedürftigkeit entstehen. Zusätzlich zu der gesetzlichen Pflegeversicherung ist eine private Absicherung sinnvoll.

  • Leistung bei Pflegebedürftigkeit
  • Zahlung einer monatlichen Rente oder Tagessätzen (lebenslang)
  • Leistung unabhängig vom Grund der Berufsunfähigkeit (Krankheit, Unfall,…)
  • vereinfachte Gesundheitsfragen
  • ideale Ergänzung zu einer Absicherung der Arbeitskraft (insbesondere für den Zeitraum nach dem Erwerbsleben)

Weitere Informationen unter Pflegerente und Pflegetagegeld.

2.7 Private Unfallversicherung

Die Private Unfallversicherung bietet auch in der Freizeit eine Absicherung gegen Unfälle mit schwerwiegenden Folgen.

  • Leistung bei einem dauerhaften Schaden durch einen Unfall (Invalidität)
  • Zahlung einer einmaligen Summe und einer monatlichen Rente (je nach versichertem Ereignis)
  • kein Bezug zum Beschäftigungsverhältnis und der Arbeitsfähigkeit
  • vereinfachte oder sogar keine Gesundheitsfragen
  • ideale Ergänzung zu einer Absicherung der Arbeitskraft/ Basisschutz, sofern keine andere Variante aufgrund Gesundheitsfragen möglich ist

Weitere Informationen unter Private Unfallversicherung.

 

3. Problem Gesundheitsfragen

Die verschiedenen Absicherungsvarianten können sich im Umfang der Gesundheitsfragen stark voneinander unterscheiden. Sie geben dem Versicherer Auskunft über Vorerkrankungen und Behandlungen und können zu einer Erhöhung der Beiträge bis hin zu einer Ablehnung des Versicherungsvertrags führen. Eine grobe Gliederung der Vorsorgevarianten nach dem Umfang der Gesundheitsfragen stellt sich meist wie folgt dar:

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Sie sehen Arbeitskraftsicherung ist nicht gleich Arbeitskraftsicherung. Die Unterschiede beginnen bereits bei der vorvertraglichen Gesundheitsprüfung.

 

4. Kurzüberblick der Vorsorgevarianten

Ein kurzer Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Arbeitskraftsicherung. Je nach Tarif und Anbieter lassen sich die hier angegebenen Punkte vertraglich abändern oder an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen.

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5. STC-Service

Sie möchten den Verlust Ihrer Arbeitskraft absichern? STC bietet Ihnen einen umfangreichen Service zur Arbeitskraftsicherung und steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Informationen: STC-Service zur Arbeitskraftsicherung

 

6. Ihr persönliches Angebot

Sie möchten wissen, welches Produkt für Ihre Arbeitskraftsicherung am besten geeignet ist? Dann füllen Sie einfach das folgende Formular aus, gerne setzen wir uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung – einfach und kostenfrei.

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihr Geburtsdatum: (Pflichtfeld)

Wie ist Ihr aktuelles Beschäftigungsverhältnis (Azubi, Angestellter, Selbstständig, Beamter,...)(Pflichtfeld)?

Welchen Beruf üben Sie konkret aus (Pflichtfeld)?

Möchten Sie uns etwas Besonderes mitteilen (Vorerkrankungen, bereits bestehende Absicherungen, konkrete Fragen usw.?)

Untersuchungsberichte oä. können Sie gerne hier hochladen: