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Betriebsrentenstärkungsgesetz

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Betriebsrentenstärkungsgesetz

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Betriebsrentenstärkungsgesetz –

was ändert sich?  

Die gesetzliche Rente reicht für ein sorgloses Leben im Alter meist nicht mehr aus. Mit der betrieblichen Altersversorgung jedoch gibt es ein gute Alternative, gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber vorzusorgen. Diese soll ab 2018 durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) weiter verbessert werden. Welche Änderungen auf Sie zukommen, erklärt Ihnen STC.

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1. Förderbetrag für Arbeitgeber von Geringverdienern

Um die Betriebsrente zu stärken, wird ab Januar 2018 eine Förderung für Arbeitgeber eingeführt, die eine betriebliche Altersversorgung für ihre Mitarbeiter einrichten.

Gefördert werden

  • Betriebe, die für Beschäftigte in einem laufenden Dienstverhältnis, …
  • …welche nicht mehr als 2.200,- € brutto/Monat verdienen,
  • Eine betriebliche Altersversorgung einrichten, für die der jährliche Beitrag mindestens 240,- € und höchstens 480,- € beträgt.

Hierfür erhält in Zukunft der Arbeitgeber 30% des aufgewendeten Beitrags über eine Verrechnung mit der abzuführenden Lohnsteuer zurück. Als Arbeitgeber lohnt es sich also, wenn Sie bestehende Betriebsvereinbarungen zur bAV überprüfen und ggf. anpassen.

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Darüber hinaus werden für den Arbeitgeber noch weitere Anforderungen ab 2018 notwendig:

  • Verpflichtender Arbeigeberzuschuss ab 2018 für Neuverträge
  • Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss ab 2019 für Bestandsverträge

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2. Erhöhung des Dotierungsrahmens

Bisher konnten Arbeitnehmer bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (BBG) steuer- und sozialversicherungsfrei in die Betriebsrente einzahlen (2017 sind dies 3.048,- €). Zusätzlich gab es einen Steuerfreibetrag von 1.800,- € pro Jahr.

Ab dem 1.1.2018 entfällt dieser Freibetrag. Der steuerfreie Dotierungsrahmen wird dafür auf 8% der BBG erhöht, wobei nur 4% sozialabgabenfrei bleiben. So haben Sie als Arbeitnehmer es leichter, selbst für sich vorzusorgen.

Die Änderungen auf einen Blick:

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Riester in der Betrieblichen Altersvorsorge
Ist in der Betrieblichen Altersvorsorge eine Riester-Rente ingegriert, so entfällt die Beitragspflicht zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in der Leistungsphase.

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3. Freibetrag in der Grundsicherung

Mit dem Inkrafttreten des BRSG kann ein Freibetrag für Leistungen aus einer freiwilligen zusätzlichen Altersversorgung abgesetzt werden. Das bedeutet: Renten aus der betrieblichen Altersversorgung müssen nicht länger vollständig auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden. Stattdessen reduziert sich der anzurechnende Betrag um bis zu ca. 200,- € (abhängig von der Höhe der Betriebsrente).

Damit lohnt sich Altersvorsorge auch für Geringverdiener – weil Ihnen mehr von Ihrem Geld bleibt.

Zusammensetzung des Freibetrags

  • Sockelbetrag von 100,- €
  • Zuzüglich  30 % des den Sockelbetrag übersteigenden Einkommens aus der zusätzlichen Altersvorsorge
  • Insgesamt „gedeckelt“ auf 50 % der Regelbedarfsstufe 1 nach SGB XII (in 2017 sind dies 204,50 €)

Beispiel

Frau Schmidt erhält zusätzlich zur Grundsicherung eine betriebliche Altersversorgung von monatlich 400,- €.

Wie viel davon muss sie nach Inkrafttreten des BRSG auf die Grundsicherung anrechnen?

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4. STC-Service 

STC hilft Ihnen gerne bei der Umsetzung der betrieblichen Altersvorsorge in Ihrem Unternehmen/Betrieb.

Weitere Informationen: STC-Service für Arbeitgeber 

Weitere Informationen: STC-Service für Arbeitnehmer

 

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5. Kontakt 

Sie möchten sich über die betriebliche Altersvorsorge informieren oder haben bereits Fragen? Dann füllen Sie einfach das folgende Formular aus, gerne setzen wir uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung – einfach und kostenfrei.

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