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Die Finanzmärkte

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Die Finanzmärkte

Die Einteilung der Finanzmärkte

Die Funktion der Finanzmärkte ist es, den Handel mit Anlagen und Finanzinstrumenten möglich zu machen; dazu gehören u.a. Aktien, Wertpapiere, Derivate und Devisen. Wie lässt sich die ganze Bandbreite der Finanzmärkte übersichtlicher einteilen? Hier finden Sie die Eckdaten.

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1. Einteilung nach Anlageklassen

Es gibt verschiedene Kategorien von Finanzmärkten, die sich vor allem darin unterscheiden, mit welcher Art von Anlagen gehandelt wird. Anlagen lassen sich in Anlagenklassen einteilen: Anlagen einer Klasse verfügen in aller Regel über gemeinsame Eigenschaften und sind zudem oft den gleichen Gesetzen und Regulierungen unterworfen.

Die verschiedenen Märkte, eingeteilt nach der Anlageklasse, mit der gehandelt wird, sind u.a.:

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1.1 Der Kapital-/Wertpapiermarkt

Auf dem Kapitalmarkt wird mit Anteilen und Schulden gehandelt. Die Infrastruktur eines Kapitalmarktes besteht aus den Systemen und Technologien, die Käufer und Verkäufer verbinden. Ein organisierter Kapitalmarkt (z.B. die Börse) wird i.d.R. von staatlichen Institutionen oder einer Zentralbank überwacht und geregelt.

©STC Research

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1.1.1 Der Aktienmarkt (stock market)

Dieser Begriff bezieht sich auf den Handel von Aktien. Die Aktie eines Unternehmens repräsentiert einen Anteil am Unternehmen selber. Der Wert der Aktie kann steigen oder sinken, je nach Erfolg und Wert des Unternehmens. Es gibt verschiedene Plattformen und Techniken, die geschaffen wurden, um dem Wert von Aktien zu verfolgen, u.a. den Dow Jones Industrial Average, den DAX, den STI und den S&P 500 Index.

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1.1.2 Renten- oder Anleihenmarkt (debt market)

Auf dem Anleihenmarkt wird mit Schulden zwischen Parteien gehandelt; die bekannteste Form hiervon dürften Anleihen oder Rentenpapiere sein. Wer ein Anleihen erwirbt, leiht einer Organisation oder einem Staat Geld im Austausch gegen das Versprechen einer Rückzahlung mit Zinsen. Im Gegensatz zu Aktien erwirbt der Gläubiger also keinen Anteil am Unternehmen und hat i.d.R. auch kein Mitbestimmungsrecht in dessen Führung.

Eine übersichtliche Erklärung zum Unterschied zwischen Aktien (stocks) und Anleihen (bonds) bietet das folgende Video:

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1.2 Rohstoffmarkt, Derivate und Devisen

Auf dem Rohstoffmarkt wird mit physischen Gütern wie Korn, Tierprodukten, Öl und Gold gehandelt, die oft Preisschwankungen unterliegen. Diese Schwankungen haben einen bedeutenden Einfluss auf die gesamte Weltwirtschaft: Sind Sie beispielsweise Besitzer eines Transportunternehmens, ist der Ölpreis ein wichtiger Teil Ihrer Kostenstruktur.

Derivate sind gegenseitige Verträge zwischen Parteien, die ihren Wert vom Zeitwert einer Referenzgröße ableiten, und werden oft genutzt, um Risiken zu mildern oder abzusichern. Ein Beispiel: Das oben genannte Transportunternehmen schließt einen Vertrag mit einem Erdölförderer ab, in dem vereinbart wird, dass der Erdölförderer zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft eine fixe Menge Erdöl an das Transportunternehmen liefert; das Transportunternehmen sichert dem Erdölförderer hierfür eine fixe Zahlung zu. Steigt bis zu dem vereinbarten Zeitpunkt der Ölpreis, ist dies ein Vorteil für das Transportunternehmen; sinkt der Ölpreis, ist es ein Vorteil für den Erdölförderer.

Auf dem Devisenmarkt wird mit verschiedenen Währungen gehandelt. Dazu gehört der Kauf, Verkauf und Austausch verschiedener Währungen, der immer abhängig von aktuellen Wechselkursen ist.

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2. Einteilung nach Primär- und Sekundärmärkten

Neben der „vertikalen“ Einteilung nach Anlagenklasse lassen sich die Finanzmärkte auch in Primär- und Sekundärmärkte einteilen. Bei dieser Aufteilung geht es darum, wer an wen verkauft:

Der Primärmarkt ist der Ort, an dem Wertpapiere ausgestellt werden. Der Kauf und Verkauf solcher Papiere findet am Primärmarkt also direkt zwischen der Organisation und dem Investor statt. Stellt eine Organisation ein Erstverkaufsangebot an die Öffentlichkeit aus, bietet also erstmals Aktien an, die von privaten Investoren gekauft werden können, so geschieht auch das am Primärmarkt.

Am Sekundärmarkt werden Wertpapiere zwischen Händlern wiederverkauft. Die ausstellende Organisation ist an diesem Handel nicht mehr direkt beteiligt. Der Preis von Aktien und Anleihen am Sekundärmarkt ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Beispiele für Sekundärmärkte sind Nasdaq, Singapore Exchange und die Deutsche Börse.

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By |September 23rd, 2018|Allgemein|0 Comments