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Gruppen-Unfallversicherung

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Gruppen-Unfallversicherung –

starker Schutz für ein starkes Team.

Trotz aller Vorsicht können Unfälle immer wieder passieren. Sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter sind über die Berufsgenossenschaft gegen Unfälle auf der Arbeitsstätte bzw. dem Hin- und Rückweg abgesichert. Der so gebotene Versicherungsschutz reicht jedoch häufig nicht aus. Als Arbeitgeber können Sie daher für Ihre Mitarbeiter eine Gruppen-Unfallversicherung abschließen. Auf diese Weise unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter zusätzlich, falls einmal etwas passiert.

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1. Wer kann versichert werden?

Grundsätzlich gilt eine Gruppenunfallversicherung ab einer Gruppengröße von drei Personen, wobei es auch Versicherer gibt, die sie bereits ab zwei Menschen anbieten. Als Arbeitgeber können Sie festlegen, ob Sie alle Ihre Mitarbeiter pauschal versichern möchten, ob sich die Policen für unterschiedliche Abteilungen oder Führungsebenen unterscheiden oder ob die Versicherung nur für bestimmte Mitarbeiter, z.B. in besonders riskanten Positionen, gelten soll. In aller Regel zahlt die Unfallversicherung bei Unfällen mit Invaliditätsfolge. Der Grad der Invalidität und die daraus resultierenden Zahlungen variieren je nach Versicherer und Police. Allerdings gibt es Versicherungen, die bereits ab einem Invaliditätsgrad von 1% (d.h. sobald die Invalidität „messbar“ ist) zahlen.

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2. Unterschiede zur gesetzlichen Unfallversicherung

Eine zusätzliche Unfallversicherung wie die Gruppen-Unfallversicherung bringt viele Vorteile mit sich. Der Leistungsumfang wird erweitert und die Absicherung vergrößert.

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3. Was gilt als „Unfall“?

Definition eines Unfalls nach den Allgemeinen Unfallversicherungsbedinungen

Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Die Unfreiwilligkeit wird bis zum Beweis des Gegenteils vermutet.§ 178 Abs. 2 VVG

Abgesichert werden können Unfälle zu jeder Zeit und weltweit. Allerdings ist der Begriff des Unfalls dabei von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich definiert. Allgemein liegt ein Unfall vor, wenn die folgenden vier Merkmale erfüllt sind:

  • plötzlich
  • von außen
  • unfreiwillig
  • gesundheitsschädigend

Erweiterungen des Unfallbegriffs

Der Unfallbegriff sagt sehr viel über die abgesicherte Leistung der Versicherung aus. Ist eine Erweiterung des Unfallbegriffs gegeben? Er kann und wird oftmals bezüglich der folgenden Punkte erweitert:

  • Erhöhte Kraftanstrengung
  • Eigenbewegung
  • Infektionen
  • Vergiftungen
  • Strahlenschäden

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4. Ihre Vorteile

5. Was bietet eine Gruppen-Unfallversicherung?

Die wohl wichtigsten Leistungen der Unfallversicherung sind die einmalige Invaliditätsleistung und die Invaliditätsrente. Beide helfen Ihren Mitarbeitern, nach einem Unfall wieder auf die Beine zu kommen. Doch einmalige Ausgaben und Lebenshaltungskosten nach Invalidität sind nicht die einzigen Folgen, die ein Unfall haben kann. Was geschieht im Todesfall oder wenn Kosten über die Jahre ansteigen? STC zeigt, welche Optionen Sie haben.

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5.1 Standard-Leistungen einer Unfallversicherung

Eine Gruppen-Unfallversicherung ist so individuell wie Ihr Unternehmen. Dennoch gibt es einige Bausteine, die in fast jeder privaten Gruppen-Unfallversicherung enthalten sind.

Invaliditätsleistung

Im Leistungsfall wird eine Einmalzahlung geleistet. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Höhe der Versicherungssumme nicht zu niedrig gewählt wird, da die einmalige Zahlung bei Invalidität ggf. das einzige Einkommen des Versicherten bis zum Renteneintritt bleibt. Je jünger dieser ist, desto höher sollte der Betrag daher gewählt sein.

Leistung Einmalzahlung

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Unfallrente

Im Leistungsfall wird eine vorher vereinbarte lebenslange monatliche Unfallrente gezahlt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die vereinbarte Rente im Falle der Invalidität zum Leben reichen muss. Die Inflation sollte dabei auch bedacht werden (siehe Dynamiken).

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Todesfallleistung

Die Todesfallleistung ist eine einmalige Kapitalzahlung, die der Versicherer an die Hinterbliebenen eines Versicherten zahlt. In aller Regel wird sie gezahlt, wenn das Unfallopfer innerhalb von 12-15 Monaten nach dem Unfall verstirbt.

Krankenhaus-Tagegeld

Muss ein Unfallopfer Zeit im Krankenhaus verbringen, so können hierdurch alle möglichen Kosten entstehen. Ein vorher vereinbartes Tagegeld deckt Kosten wie z.B. Telefongebühren, Haushaltshilfe oder Babysitter.

Übergangsleistungen

Ist ein Unfallopfer nicht dauerhaft berufsunfähig, fällt aber für eine gewisse Zeit aus, so schließt die Gruppen-Unfallversicherung die in dieser Zeit entstehende Lohnlücke.

Serviceleistungen

Nach einem Unfall dauert es oft eine Weile, bis man wieder vollständig auf den Beinen ist. Wird in der Heilungsphase Hilfe in Form von Einkaufs- oder Menüservice benötigt oder muss ein Unfallopfer gepflegt werden, so kommt die Versicherung für diese Serviceleistungen auf.

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5.2 Ihre Zusatzoptionen

Neben den Bausteinen, die in fast jeder privaten Gruppen-Unfallversicherung enthalten sind, gibt es auch einige, die Sie als Arbeitgeber und Versicherungsnehmer ganz nach Ihren Bedürfnissen bzw. Möglichkeiten auswählen können. Bei Fragen oder Unsicherheiten hilft STC Ihnen gerne weiter.

Einige Ihrer möglichen Zusatzoptionen sind:

24-Stunden-Deckung

Unfälle können immer und überall passieren. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt jedoch nur Unfälle ab, die am Arbeitsplatz, auf dem Weg zu oder von der Arbeit oder in Zusammenhang mit der Arbeit geschehen. Die 24-Stunden-Deckung der Gruppen-Unfallversicherung gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiter in allen Lebenslagen – auch in der Freizeit – abzusichern.

Verbesserte Gliedertaxe

Die Gliedertaxe dient der Beurteilung des Invaliditätsgrades. Dabei wird für jeden Körperteil ein Prozentsatz festgelegt. Dieser Wert gibt den maximalen Invaliditätsgrad an, der bei einem Verlust/ Funktionsunfähigkeit des Körperteils insgesamt (auf den gesamten Körper bezogen) erreicht werden kann. Man unterscheidet zwischen der allgemeinen und der verbesserten Gliedertaxe, wobei die verbesserte Gliedertaxe höher ist und die mit ihr errechneten Leistungen entsprechend größer ausfallen.

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Verringerter Mitwirkungsanteil bei Vorerkrankungen

Es ist dem Versicherer möglich, Leistungen zu kürzen, wenn nachweislich eine Krankheit oder ein Gebrechen, welches das Unfallopfer bereits vor dem Unfall hatte, an dessen Folgen mitgewirkt hat – wenn also die Gesundheitsschädigung ohne die bereits bestehenden Gebrechen geringer ausgefallen wäre.

Hierzu ein Auszug aus den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen: 

Treffen Unfallfolgen mit Krankheiten oder Gebrechen zusammen, gilt Folgendes: Entsprechend dem Umfang, in dem Krankheiten oder Gebrechen an der Gesundheitsschädigung oder ihren Folgen mitgewirkt haben (Mitwirkungsanteil), mindert sich
  • bei den Leistungsarten Invaliditätsleistung und Unfallrente der Prozentsatz des Invaliditätsgrades.
  • bei der Todesfallleistung und, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist, bei den anderen Leistungsarten die Leistung selbst.

(…) Beträgt der Mitwirkungsanteil weniger als 25 %, nehmen wir keine Minderung vor.AUB 2014

Die letztgenannte Prozentangabe bestimmt, in welchem Umfang ein Gebrechen an den Unfallfolgen mitwirken “darf”, bevor Leistungen gekürzt werden.

 Es gilt: Je höher, desto besser! Achten Sie also darauf, dass dieser Prozentwert in den Versicherungsbedingungen so hoch wie möglich ausfällt.

Im konkreten Fall waren auf Grund eines Unfalls Rehamaßnahmen erforderlich. Die versicherte Person litt an umfangreichen Vorerkrankungen, unter anderem an einer dauerhaft verletzten Wirbelsäule. Diese Vorerkrankungen führten nunmehr bei dem bestehenden Versicherer zu einem prozentualen Abzug in Höhe von 70% der Leistung. Ein Abzug, welcher mit einer alternativen Klausel/ einem höheren Prozentsatz vermeidbar gewesen wäre.

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Bergungskosten, Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen

Je nach Umständen und Schwere eines Unfalls können umfangreiche Kosten die Folge sein: Bergung eines Verletzten, Rehabilitation und weitere Zusatzkosten können auf Ihre Mitarbeiter zukommen. All diese Kosten lassen sich jedoch durch eine Gruppen-Unfallversicherung abdecken.

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6. Progression

Bei einer Progression steigt die Entschädigung bei einer Invalidität nicht linear, sonders progressiv. Das heißt je schwerer die verbleibende Verletzung ist, desto stärker steigt die Invaliditätsleistung. Gewöhnlich setzt sie ab 25% Invaliditätsgrad ein. Gängig sind die Progressionssätze 225 %, 350 %, 500 %. Ein Beispiel zur Progression folgt.

Erklärung:

Abhängig von der Höhe des Invaliditätsgrades wird die Versicherungssumme beispielsweise mit den hier dargestellten Werten multipliziert.

TabelleProgressionsverlauf

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Beispiel
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Grafische Darstellung der möglichen Progressionsverläufe

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7. Besteuerung

Wie die Gruppen-Unfallversicherung zu besteuern ist, hängt zunächst einmal davon ab, ob der Arbeitnehmer (d.h. die versicherte Person) einen direkten Anspruch auf Versicherungsleistungen hat – ob also die Leistungen direkt an den Arbeitnehmer gehen oder vom Arbeitgeber an diesen weitergeleitet werden.

Hat der Arbeitnehmer keinen direkten Anspruch und damit keinen geldwerten Vorteil zum Zeitpunkt der Beitragszahlungen, so sind die Beiträge steuerfrei. Im Leistungsfall müssen jedoch alle bisher entrichteten Beiträge – begrenzt auf die Leistungshöhe – versteuert werden. Hiervon wiederum entfallen 20% auf Risikodeckung auf Dienstreisen und sind damit steuerfrei. 30% sichern gegen sonstige berufliche Risiken ab und können daher als Werbekosten von der Steuer abgesetzt werden.

Besteht ein direkter Anspruch des Arbeitnehmers auf Versicherungsleistungen, so werden die Beiträge als geldwerter Vorteil und damit steuerpflichtiger Arbeitslohn gewertet. Bereits zum Zeitpunkt der Beitragszahlungen müssen diese also versteuert werden. Die Anteile gelten hierbei wie im obigen Fall: 20% der Beiträge werden als Absicherung auf Dienstreisen gewertet und sind damit steuerfrei, 30% sichern gegen berufliche Risiken ab und gelten somit als absetzbare Werbungskosten. Die Versicherungsleistung selbst ist in diesem Fall steuerfrei.

Mehr Informationen zur Besteuerung der Gruppen-Unfallversicherung finden Sie hier.

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8. Kontakt

Sie haben Fragen zur Gruppen-Unfallversicherung, wünschen weitere Informationen oder ein individuelles Angebot? Füllen Sie einfach das untenstehende Kontaktformular aus, wir melden uns so schnell wie möglich persönlich bei Ihnen.

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