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Schutz vor Schadensansprüchen Dritter

Haftpflichtbild für Homepage

© Gina Sanders, Adobe Stock

 

Nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) gilt:

Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet.§823 BGB

§823 BGB

„Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet.“

Vor Ansprüchen, die hiernach gegen eine Person, aber nicht in Ausübung des Berufs geltend gemacht werden können, bietet die private Haftpflichtversicherung Schutz. Deshalb benötigt jeder eine Private Haftpflichtversicherung.

Im Alltagsleben ist eine Vielzahl von Schadensansprüchen möglich: Wenn beispielsweise Privatpersonen als Fußgänger einen Verkehrsunfall verursachen, beim Sport jemanden verletzen, eine Waschmaschine ausläuft und Schäden verursacht oder ein Passant bei Glatteis durch einen nicht gestreuten Gehweg zu Fall kommt. Die aus diesen Beispielen resultierenden Schadensersatzansprüche Dritter können die finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen erheblich übersteigen. Unterschieden wird in Personenschäden und Sachschäden.

Des Weiteren führen auch kleine Schäden oftmals zu Auseinandersetzungen mit der Partei des Geschädigten. Dem Haftpflichtversicherten bleiben diese Streitigkeiten erspart, da die Versicherung die gesamte Schadenregulierung übernimmt.

Häufig entstehen aber auch große Schäden für die der Verursacher unbegrenzt haften muss. Solche Schäden können den Verantwortlichen aber auch seine Familie in finanzielle Nöte bringen – wenn keine Private Haftpflichtversicherung vorhanden ist.

1. Welche Arten gibt es?

Die wichtigste Absicherung ist die Private Haftpflicht. Je nach dem welche Risiken Sie haben, sind weitere Absicherungen sinnvoll.

Haftpflichtarten

Weitere Informationen zu den verschiedenen Haftpflichtversicherungen erhalten Sie durch das Anklicken der folgenden Links:

2. Anspruchsgrundlagen

In Deutschland gibt es kein einheitliches und umfassendes Haftpflichtgesetz. Die gesetzliche Grundlage für Schadenersatzansprüche bildet das Bürgerliche Gesetzbuch. Dort sind die wichtigsten Prinzipien für die Haftungsbestimmungen festgelegt.

Neben den Haftpflichtbestimmungen des BGB ergeben sich eine Vielzahl von relevanten Bestimmungen aus Spezialgesetzen, wie z.B.:

  • dem Straßenverkehrsgesetz (StVG)
  • dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG)
  • dem Umwelthaftungsgesetz (UmweltHG)
  • dem Atomgesetz (AtG)
  • dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

 3. Folgeschäden

Wer einen Sach- oder Personenschaden verursacht, muss nicht nur für den Schaden an sich, sondern auch für die Folgeschäden aufkommen.

Mögliche Folgeschäden für einen Personenschaden:

  • Kosten für Krankenhausaufenthalt
  • Kosten für Pflegepersonal
  • Schmerzensgeld
  • Entschädigung für Verdienstausfall
  • Rente, wenn die geschädigte Person arbeitsunfähig wird

 4. Haftungshöhe

Wer schuldhaft einen Schaden verursacht, haftet unbegrenzt! Um für die Ansprüche des Geschädigten aufzukommen, können grundsätzlich alle Vermögenswerte des Schädigers herangezogen werden, das aktuelle und das zukünftige Vermögen!

Dazu zählen:

  • vorhandene Ersparnisse (Sparbücher, Aktien usw.)
  • das gegenwärtige Einkommen (abzüglich des Existenzminimums)
  • das zukünftige Einkommen
  • Einrichtungsgegenstände
  • Haus- und Grundbesitz
  • geerbtes Vermögen
  • ein möglicher Lotteriegewinn