Negativzinsen vermeiden:

So geht’s

Mehr und mehr Banken führen seit dem Spätsommer 2019 ein sogenanntes Verwahrentgelt für Privat- und Geschäftskunden ein. Je nach Bank und Höhe der Einlagen kann es für die Kunden sinnvoll sein, die Bank zu wechseln. Alles, was Sie zu Negativzinsen wissen müssen, erfahren Sie hier.

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1. Was sind Negativzins, Verwahrentgelt und Strafzins?

Negativzins, Verwahrentgelt und der etwas zynische Begrif „Strafzins“ beschreiben ein und dieselbe Sache: Manche Banken ziehen von ihren Kunden einen Prozentsatz der Einlagen ein, zum Beispiel 0,5 Prozent ab einer Einlagenhöhe von 250.000 Euro. Dieser Prozentsatz ist wie eine Gebühr zu betrachten, die die Kunden zahlen, um ihr Geld bei der Bank einlagern zu dürfen. Freibeträge und Prozentsätze variieren von Bank zu Bank. Bei vielen gilt jedoch der Grundsatz, dass das Entgelt nicht flächendeckend, sondern nur von sehr vermögenden Kunden eingezogen wird. Doch auch hier gibt es Ausnahmen: Die Volksbank Fürstenfeldbruck zieht den Negativzins von 0,5 Prozent schon ab dem ersten eingelagerten Euro ein.

Woher kommt dieser Trend? Die Banken reichen so eine neue Regelung der Europäischen Zentralbank (EZB) an ihre Kunden weiter: Am 18. September 2019 trat eine neue Regelung in Kraft, nach der die Banken auf überschüssige Beträge, die sie bei der EZB einlagern, selber einen „Strafzins“ von 0,5 Prozent zahlen müssen.

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2. Wie lassen sich Negativzinsen vermeiden?

Natürlich ist es möglich zu vermeiden, dass Ihr Vermögen vom Negativzins „beschnitten“ wird. Zunächst müssen Sie wissen, ob Ihre Bank das Verwahrentgelt eingeführt hat und Ihre Einlagen den Freibetrag überschreiten. Grundsätzlich sollte Ihre Bank Ihnen jegliche Änderungen, die Sie betreffen, mitgeteilt haben. Dennoch ist es ratsam, auch im Auge zu behalten, ob Änderungen vorgenommen wurden, die Sie (noch) nicht direkt betreffen: Sie können ein Hinweis auf zukünftige Entwicklungen sein.

Eine Liste der Banken, die ein Verwahrentgelt verlangen, finden Sie z.B. hier (ohne Gewähr).

Verlangt Ihre Bank ein Verwahrentgelt, können Sie dieses natürlich als Auswirkung der Niedrigzinsphase akzeptieren. Wenn Sie das nicht möchten, bietet sich ein Kontenwechsel an. STC empfiehlt das Tagesgeldkonto der Alten Leipziger.

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3. Das Tagesgeldkonto der Alten Leipziger

Im Gegensatz zum Girokonto, von dem Sie Ihre alltäglichen Überweisungen tätigen (Miete, Einkäufe, Gehalt…), ist ein Tagesgeldkonto der Ort, an dem Sie das Geld, das Sie nicht täglich benötigen, aufbewahren. Dort wird es verzinst, wobei der Zinssatz steigen oder fallen kann. Überweisungen und Daueraufträge sind nicht möglich, doch Sie können jederzeit Geld von Ihrem Tagesgeldkonto auf ein Referenzgirokonto übertragen.

Der Zinssatz ist von Bank zu Bank und je nach Zeitraum unterschiedlich. Die Alte Leipziger garantiert für die ersten sechs Monate einen festen Zinssatz (akuell: 0,3%, Stand Januar 2020), danach gilt ein sogenannter Folgezins. Dieser kann steigen oder fallen und wird immer für drei Monate festgelegt.

Mit einem Tagesgeldkonto vermeiden Sie also nicht nur die Negativzinsen, sondern können außerdem einen Guthabenzins erhalten. Das Konto können Sie bequem online einrichten: www.stc-makler.de/flexcash.

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4. Noch Fragen?

Wenn Sie sich nicht nicht sicher sind, ob das Tagesgeldkonto der Alten Leipziger das Richtige für Sie ist, melden Sie sich gern bei uns – wir helfen weiter und suchen, wenn nötig, mit Ihnen nach Alternativen.

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