Private Haftpflicht –

Ab wann müssen Sie sich selbst versichern?

Die Private Haftpflichtversicherung ist die wichtigste Absicherung überhaupt. Ohne sie kann eine kleine Unachtsamkeit im Alltag den finanziellen Ruin bedeuten. Verursachen Sie beispielsweise als Fußgänger oder Fahrradfahrer einen Unfall, so sind Sie zum Schadensersatz verpflichtet – und das in unbegrenzter Höhe! Es ist daher für junge Leute wichtig zu wissen, wann die Absicherung über die Eltern endet. Ab diesem Zeitpunkt ist eine eigene Absicherung unbedingt erforderlich. Leben Sie mit einem Partner zusammen, so genügt häufig eine Police, in der sie beide erwähnt sind. Jeder Versicherer hat hierzu unterschiedliche Regelungen. Bei STC erfahren Sie, was Sie unbedingt beachten sollten.

 

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1. Volljährige Kinder über Schul- und unmittelbarer Erstausbildung

Die meisten Versicherer bieten Haftpflichtschutz für Ihre volljährigen Kinder, sofern diese noch keine abgeschlossene Erstausbildung haben. Studenten und Auszubildende profitieren von der Familienversicherung. Häufig gibt es jedoch eine Altersgrenze. Ist die erste Ausbildung abgeschlossen, so müssen sich erwachsene Kinder selbst versichern. Je nach Tarif erhalten sie nach der Erstausbildung bis zu 12 Monate Schutz über ihre Eltern, wenn sie in dieser Zeit keiner Beschäftigung nachgehen.

 

2. Eltern/ Großeltern in häuslicher Gemeinschaft

Leben Sie mit Ihren Eltern oder Großeltern zusammen, so ist es je nach Versicherer möglich diese in Ihre Haftpflichtversicherung miteinzuschließen.

 

3. Single-Haftpflicht/ Partner zieht ein

Haben Sie eine Single- Haftpflicht so ist Ihr Partner, auch wenn Sie zusammenwohnen, nicht mit abgesichert! Er sollte daher in Ihren Vertrag mit eingeschlossen werden. So benötigen Sie nur einen Vertrag und sparen Beiträge.

 

4. Weitere Personen im Haushalt des Versicherungsnehmers

Leben Sie beispielsweise in einer WG, so ist es je nach Versicherer möglich Ihre Mitbewohner über Ihre Haftpflicht abzusichern.

 

5. Schäden durch deliktunfähige Kinder

Kinder, die das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gelten in Deutschland als deliktunfähig. Das heißt, sie sind schuldunfähig und haften nicht für Schäden, die sie verursachen. Für Schäden, die sich im Straßenverkehr ereignen, liegt die Haftungsgrenze für Kinder bei zehn Jahren. Prinzipiell gilt der allgemein bekannte Satz: „Eltern haften für ihre Kinder“. Jedoch müssen Eltern für deliktunfähige Kinder nur dann haften, wenn sie ihre Aufsichtspflicht nachweislich verletzt haben.

Um Ärger mit Nachbarn zu vermeiden (Beispiel: Ihr Kind zerstört durch einen Fußball ein Fenster), sollten Sie delikunfähige Kinder absichern. Sie sind häufig in Ihrer Police bereits miteingeschlossen.

 

6. Schäden druch deliktunfähige Personen

Delikunfähige Personen können z.B. Menschen mit geistiger Behinderung sein. Sie können für Schäden, die sie verursacht haben, nur begrenzt zur Verantwortung gezogen werden.

 

7. Kontakt

Das passende Angebot für Ihre Private Haftpflicht finden Sie bei STC! Füllen Sie einfach folgendes Formular aus und wir lassen Ihnen eine entsprechende Gegenüberstellung von interessanten Tarifen zukommen.

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    Familienstand

    Beschäftigungsverhältnis

    Besteht oder Bestand eine Privathaftpflicht?

    Wenn ja, bei welchem Versicherer?

    Sind in den letzten 5 Jahren Schäden eingetreten?

    Wenn ja, wie hoch waren die einzelnen Zahlungen?


    Letze Änderung: 04.04.2016