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Tierhalterhaftpflicht

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Tierhalterhaftpflicht –

egal was Ihr geliebter Vierbeiner anstellt, Sie sind abgesichert.

Bild Tierhalterhaftpflicht für Homepage

© Kzenon, Adobe Stock

 

„Der tut nichts, der will nur spielen!“ – diesen Satz kennt jeder. Was aber, wenn es doch zu einem Zwischenfall kommt? Sichern Sie sich gegen alle Risiken und finanzielle Folgen ab. Ganz einfach mit einer Tierhalterhaftpflicht.

 

1. Gefährdungshaftung

Bei der in § 833 BGB beschriebenen Haftung handelt es sich um eine Gefährdungshaftung. Konkret bedeutet das, dass der Hundehalter unabhängig von seinem eigenen Verschulden, für alle vom Hund verursachten Schäden haftet. Verursacht der Hund einen Schaden in Abwesenheit des Herrchens, so haftet dieses trotzdem. Laut Gesetzgeber sind Tiere unberechenbar und stellen immer eine Gefahr für Leben, Gesundheit und Eigentum Dritter dar.

 

[tagline_box backgroundcolor=“#fff“ shadow=“yes“ border=“1px“ bordercolor=“#e8e6e6″ highlightposition=“top“ link=“http://www.stc-makler.de/“ linktarget=““ button=““ title=““ description=“§ 833 BGB Haftung des Tierhalters

Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

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Gemäß § 833 BGB ist der Tierhalter zum Schadensersatz verpflichtet. Die Ausnahme bilden Nutztiere. Wie im Rahmen der gesetzlichen Haftung nach § 823BGB ist die Haftpflicht für Schäden aus der Haltung von Haustieren in der Höhe nicht begrenzt. Kommt es zu einem Personenschaden muss neben dem Schmerzensgeld im schlimmsten Fall der Verdienstausfall des Geschädigten erstattet werden. Und ein solcher Fall kann extrem teuer werden!

 

 

2. Versicherungspflicht für Hundehalter

Je nach Bundesland besteht eine Versicherungspflicht für Hunde. In anderen müssen lediglich so genannte Kampfhunde versichert werden. In der Privathaftpflicht sind nur Kleintiere (Katzen, Kaninchen) abgesichert. Für einen Hund benötigen Sie eine eigene Tierhalterhaftpflicht.

Build Hundehalterhaftpflicht

3. Weitere Gründe für eine Tierhalterhaftpflicht

Tierhüter

Bedingt durch Urlaub oder einen Krankenhausaufenthalt kommt es vor, dass der Tierhalter für einen kürzeren oder auch längeren Zeitraum nicht für sein Tier sorgen kann und es in die Obhut von anderen geben muss. Unterschieden wird hier zwischen Personen, die die Obhut vertraglich mit dem Tierhalter vereinbart haben (z.B. Tierpensionen) und Personen, die die Tiere aus reiner Gefälligkeit in Obhut nehmen. Wer vertraglich die Aufsicht für ein Tier übernimmt kann nach § 834 BGB haftbar gemacht werden. Sie sollten auch unbedingt darauf achten, dass Schäden durch das Tier an Tierhütern, Reittiernutzern und Reitbeteiligten abgesichert sind.

Führen ohne Leine oder Maulkorb

Je nach Gemeinde besteht für das Führen von Hunden eine Leinenpflicht. Dies sollten Sie mit Ihrer Gemeindeverwaltung klären. Je nach Bundesland muss Ihr Tier sogar im Wald und auf Feldwegen an die Leine! Die meisten Versicherer leisten auch dann, wenn Ihr Hund nicht angeleint war oder einen Maulkorb getragen hat.

Mietschäden

Zumeist sind in der Tierhalterhaftpflicht auch die sogenannten Mietsachschäden an gemieteten Immobilien abgesichert (z.B. zerkratzter Parkettboden durch Krallen). Auch ist eine Absicherung von z.B. gemieteten Pferdeanhängern möglich.

Flurschäden

Alle Schäden an landwirtschaftlich- oder gartenbaulich genutztem Land werden als Flurschäden bezeichnet. Dazu zählen Bissschäden an Bäumen, zertrampelte Beete oder durch Hufspuren zerstörte Felder.

Für Pferde gilt nach § 833 BGB, dass das unberechenbare Verhalten versichert ist (Durchgehen, Ausbrechen von der Weide, Scheuen, Losreißen etc.). Wer bewusst über ein frisch eingesätes Feld reitet und Schäden verursacht, trägt selbst oder ggf. durch seine Private Haftpflichtversicherung die Kosten.

Weltweite Deckung

Für das Reisen mit Tier im Ausland bieten die meisten Versicherer Schutz.

Deckschäden

Man unterscheidet hier zwischen gewollten und ungewollten Deckschäden. Wird eine läufige Hündin gegen den Willen Ihres Besitzers von Ihrem Rüden gedeckt, so kommt die Tierhalterhaftpflicht für die Kosten der Aufzucht von Welpen oder einer Abtreibung auf. Auch ein Zuchtausfall kann ein Deckschaden sein. Deckt Ihr Rüde ein Zuchthündin, die im Zuge dessen nicht mehr für die vorgesehene Zucht eingesetzt werden kann, so kann der Züchter seinen Verdienstausfall geltend machen. Nicht auszuschließen ist auch, dass ein Rüde eine Hündin beim Deckakt schädigt. Gleiches gilt für Pferde.

Kampfhunde

Gerade bei der Hundehalterhaftpflicht spielt die Rasse eine große Rolle für die Versicherbarkeit.

Welpen/ Fohlen

Welpen und Fohle sind zunächst beitragsfrei über die Tierhalterhaftpflicht Ihrer Hündin/ Stute versichert.

Reitbeteiligung

Da die Haltung eines Pferdes ein kostenintensives Hobby ist, gehen viele Pferdebesitze mit anderen eine sogenannte Reitbeteiligung ein. Die Reitbeteiligung wird als Mithalter angesehen und kann nach § 833 ebenfalls zur Haftung herangezogen werden.

Kutsch- und Schlittenfahrten

Reine Privatfahrten sind in der Regel immer abgesichert.

 

4. Ihr individuelles Angebot

Die folgende Tabelle zeigt einen qualitativ hochwertigen Tarif im Vergleich zu einem preislich günstigen Tarif für eine Hundehalterhaftpflicht.

Angebote Tierhalterhaftpflicht

 

Sie haben Fragen zum Thema Tierhalterhaftpflicht oder wünschen ein konkretes Angebot? Dann füllen Sie einfach das folgende Formular aus, gerne setzen wir uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

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