Aktuelle Beispiele zur Vermögensschadenhaftpflicht

Die Versicherung der Vermögensschadenhaftpflicht schützt das Vermögen Ihres Unternehmens vor Kriminalität bei Mitarbeiter. Diese Tatsache wird durch die aktuellen Pressemitteilungen bestätigt. Daher werden im folgenden Beispiele zu den unterschiedlichen Arten des Mitarbeiterbetruges angeführt.

1. Beispiele aus der Praxis

Praxisbeispiel 1

Über etliche Jahre und in nachgewiesenen 553 Fällen hat eine Kassiererin des Dresdner Panometers über EUR 167.000 aus der Kasse veruntreut. Die Teamleiterin hat das Kassensystem ausgetrickst, indem sie nicht vorhandene Gutscheine eingelöst hat. Auch wenn diese nicht vom Kassensystem erfasst wurden, flog sie auf.  auf. Die Kollegin fand in einem Abfallkorb Abrechnungen, auf denen auffällig viele Gutscheine verrechnet wurden.

(Leipziger Volkszeitung, Leipzig, 21.03.2019)

Praxisbeispiel 2

Nach dem Motto „aus unseren Betrieben ist noch viel mehr herauszuholen“ haben drei Mitarbeiter eine Logistikfirma in Riesa hinterzogen. Daraufhin haben sie innerhalb eines Jahres ca. 13.000 Reifen im Wert von EUR 655.000 stehlen können.

(Sächsische Zeitung, Dresden, 16.03.2019)

Praxisbeispiel 3

Die Buchhalterin einer Lünener Dialysepraxis hat insgesamt etwa EUR 200.000 unterschlagen. Sie nutzte Sammelüberweisungen, um Überweisungen auf ihr eigenes Konto zu verschleiern. Außerdem wurden die Einzelbelege nicht kontrolliert. Die Taten sind teilweise verjährt und die Täterin ist verschuldet.

(Ruhr Nachrichten, Dortmund, 01.03.2019)

Praxisbeispiel 4

Sechs Angestellte haben aus einem Logistikzentrum eines Lebensmittelhandels palettenweise Getränke der Marke „Red Bull“ gestohlen. Daraufhin entstand ein Schaden in Höhe von EUR 12.600. Die Tat flog auf, weil zwei unbeteiligte Kollegen Verdacht schöpften. Infolgedessen erhielten die Täter Freiheitsstrafen auf Bewährung mit einer Geldauflage und sollen den Schaden außerdem ersetzen.

(Augsburger Allgemeine, Augsburg, 16.02.2019)

Praxisbeispiel 5

Ebenso hat eine Mitarbeiterin einer Tankstelle in Memmingen Bargeld und Lotterielose im Wert von EUR 17.000 gestohlen.

(Schwäbische Zeitung, Leutkirch, 16.02.2019)

Praxisbeispiel 6

Eine 54-jährige Buchhalterin einer Immobilien- und Hausverwaltungsagentur in Aachen hat insgesamt EUR 837.550,14 unterschlagen. Außerdem gab sie zu, kaufsüchtig zu sein. Insbesondere hatte sie ein Faible für Prada, aber auch wertvollen Schmuck. Darüberhinaus kaufte sie sich eine teure Küche und ein gemietetes Luxusappartement. Ihr Gehalt reichte dafür nicht aus. „Ich habe in Saus und Braus von etwas gelebt, was mir nicht gehörte“, gestand die Angeklagte.

(Aachener Zeitung, Aachen, 22.01.2019)

Praxisbeispiel 7

Am St.-Johannes-Hospital in Dortmund soll ein Mitarbeiter der Finanzbuchhaltung zwischen 2010 und 2018 EUR 1,2 Millionen auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Ebenso erstellte er Rechnungen von erfundenen Firmen, fälschte Rechnungen von echten Firmen und überwies die Beträge auf sein Privatkonto.

(Ruhr Nachrichten, Castrop-Rauxel, 24.05.2019)

Praxisbeispiel 8

Einen Schaden im hohen fünfstelligen Bereich hat ein Lüdenscheider Unternehmen erlitten, weil eine Mitarbeiterin mittels raffinierter Betrugshandlung dazu bewogen wurde, Geld ins Ausland zu überweisen. Sie war einem sog. fake-president-Betrug durch gefälschte E-Mails und ausgespähten Daten auf den Leim gegangen.

(Lüdenscheider Nachrichten, Lüdenscheid, 29.06.2019)

Praxisbeispiel 9

Der ehemalige Buchhalter der Stadtwerke Backnang gesteht: „Ich habe in Saus und Braus gelebt.“. Ursprünglich beging er den Betrug aufgrund seiner Überschuldung. Darauf folgten insgesamt 240 Fälle, die er – nach eigenen Worten – wie im Rausch beging. Die Gesamtsumme von EUR 725.000 verprasste er für Champagner-Partys und spendierte seinem Geliebten zwei Limousinen, Luxusurlaube auf die Malediven sowie Bargeld.

Er nutzte inaktive Kundenkonten von denen keine aktuellen Kontaktdaten vorlagen. Darauf folgend überwies er das Guthaben auf sein eigenes Konto. Außerdem konnte er die Kundenkonten belasten und das Fälligkeitsdatum verlängern. Er ging sehr durchdacht vor und „überstand“ so drei Wirtschaftsprüfungen.

(Stuttgarter Zeitung, Stuttgart, 08.04.2019)

Praxisbeispiel 10

Ein Wartungstechniker für Geldautomaten hat einem Mitarbeiter eines Geld- und Wertedienstes heimlich über die Schulter geschaut und so den zwölfstelligen Zahlencode erbeutet. Nachdem er sich Mut angetrunken hatte, räumte er den Automaten einer Beratzhausener Bank aus. Die Beute betrug EUR 262.030. Jedoch wurde durch die Auswertung von Handydaten der Fall von der Polizei aufgeklärt.

(Mittelbayerische Zeitung, Kehlheim, 27.03.2019)

2. Vermögensschadenhaftpflicht

Zusammenfassend zeigen die aufgezeigten Praxisbeispiele, dass Kriminaltität bei Mitarbeitern oft vorkommt. Ebenso entsteht Kriminalität oftmals bei Mitarbeitern aus Schwierigkeiten heraus. Um das Vermögen des eigenen Unternehmens vor solchen Taten zu schützen, lohnt sich vor allem aber eine Absicherung der Vermögensschadenhaftpflicht.

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3. Kontakt

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