Versicherungen für Kinder

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Versicherungen für Kinder

Welche Versicherungen für Kinder?

Mit der Geburt eines Kindes beginnt ein neuer Lebensabschnitt und somit wächst auch die Verantwortung. Dabei können die kleinen Entdecker das Leben der Eltern ganz schön auf den Kopf stellen. Nicht nur das sie auf Entdeckungstour gehen, sie probieren auch viele Sachen aus. Daher ist eine richtige Absicherung und Vorsorge des Nachwuchses das Wichtigste.

Doch auf welche Versicherungen sollte man bei der Geburt des Kindes achten? Welche relevanten Versicherungen für Kinder und Eltern eine Rolle spielen, erklärt Ihnen STC.

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Welche Versicherungen für Kinder?

1. Absicherung der Arbeitskraft und des Todesfalls

Der Zeitpunkt der Absicherung ist bereits vor der Geburt Ihres Kindes relevant. Daher ist es als Elternteil wichtig, sich die Frage zu stellen, ob und in welcher Höhe ein Ausfall des Elternteils von dem restlichen Teil der Familie aufgefangen werden kann. Sowohl für die Arbeitskraft als auch im Fall eines Todes gibt es gerade für (werdende) Eltern spezielle Möglichkeiten der Absicherung. Dazu zählt die Arbeitskraftabsicherung beispielsweise in Form einer Berufsunfähigkeit oder auch die  Risikolebensversicherung, welche das Risiko des Todesfalls abdeckt. Es wird also der Versicherungsschutz so aufgebaut, dass die Familie auch nach dem Fall eines Versterbens bestmöglich abgesichert ist.

Ist das Kind auf der Welt, so besteht die Möglichkeit die Absicherung der Arbeitskraft als auch des Todesfalls ohne erneute Abfrage von Gesundheitsfragen auszubauen und in der Versicherungssumme zu erhöhen. Das Kind kann eventuell in den Varianten der Arbeitskraft (zB schwere Krankheitenversicherung oder Unfallversicherung) aber auch im Todesfallrisiko mit einer kleinen Summe schon als versicherte Person mit in den Vertrag der Eltern aufgenommen werden. Ob dies möglich ist, sollte mit dem jeweiligen Versicherer geprüft werden.

2. Krankenversicherung für Ihr Kind

2.1 privat oder gesetzlich krankenversichert

Bei der Gesundheit des Kindes gehen Eltern keine Kompromisse ein und bevorzugen daher die bestmöglichste Behandlung und medizinische Versorgung. Für das neugeborene Kind stellt sich daher die Frage nach der Krankenversicherung.  Sind beide Elternteile privat krankenversichert, so wird das Kind in der privaten Krankenversicherung aufgenommen. Das geschieht meist in einem bestimmten Zeitraum kurz nach der Geburt. Dabei reicht das Ausfüllen eines einfachen Formulars ohne Fragen zu dem Gesundheitszustand. Das Kind hat damit direkten Versicherungsschutz und ist, wie die Eltern, privat versichert.

Ist ein Elternteil sozialversicherungspflichtig und somit gesetzlich versichert, der Partner aber privat versichert, könnte es unter Umständen Probleme geben. Hier sollte geprüft werden, ob und unter welchen Voraussetzungen eine sogenannte Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse beitragsfrei oder gegen Beitrag möglich ist. Fällt ein Beitrag an, so sollte eine freiwillige Absicherung des Kindes möglich sein.

Das gilt übrigens auch für eine Absicherung in der Krankenzusatzversicherung, beispielsweise zum stationären oder ambulanten Bereich.

2.2  Krankenzusatzversicherungen für Kinder

Verschiedene Krankenzusatzversicherungen sorgen dafür,  das dem eigenen Kind die bestmöglichste medizinische Versorgung zur Verfügung steht und der Gesundheitsschutz je nach Bedarf erweitert werden kann. Eine Form der Nachversicherung sind die stationären Tarife. Dazu zählen:

  • Chefarztbetreuung
  • Vor- und Nachsorgeuntersuchung
  • Ein- und Zweibettzimmer

  • freie Krankenhauswahl

Hier ist es empfehlenswert, mit dem jeweiligen Versicherer Kontakt aufzunehmen.

Eine Erweiterung des Versicherungsschutzes ist bei vielen Versicherern ab dem Zeitpunkt der Geburt möglich. Dennoch gibt es durchaus viele Anbieter, die bestimmte Untersuchungen abwarten und das Kind erst ab einem bestimmten Tag versichern. Es gibt jedoch auch andere Versicherer, welche ab der Geburt des Kindes Versicherungsschutz bieten, wenn die Gesundheitsfragen positiv ausgefüllt werden können.  Besonders zu betonen sind die niedrigen Beiträge einer Zusatzversicherung für Kinder. Diese sind meistens schon unter 10 Euro zu erhalten und der Versicherungsschutz ist durchaus sehr umfangreich.

Interessant ist außerdem, dass neben der reinen Absicherung des stationären Bereiches auch über den ambulante Bereich nachgedacht werden sollte. Das betrifft:

  • Sehhilfen, wie Brillen, Kontaktlinsen oder auch Augenlaserbehandlungen
  • Alternative Heilmethoden (Heilpraktiker)
  • weitere Vorsorgeuntersuchungen

  • über die gesetzliche Krankenkasse nicht abgedeckte Arzneimittelversorgung
  • Optionstarife

Optionstarife ermöglichen Ihrem Kind zu bestimmten Situationen im weiteren Leben den Versicherungsschutz von gesetzlich auf privat anzupassen, ohne dabei neue Gesundheitsfragen beantworten zu müssen. Meist liegt der Beitrag dieses Optionstarifes sehr niedrig bei 5 bis 10 Euro im Monat und ist somit durchaus überschaubar. Das bietet Ihrem Nachwuchs im Laufe der Zeit die Möglichkeit, unabhängig von der Entwicklung des Gesundheitszustandes, ein Update in die private Krankenversicherung durchzuführen.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Zusatzversicherungen finden Sie hier:

private Kranken-versicherung

private Krankenversicherung

stationäre Tarife

Krankenzusatz-versicherung

ambulante Tarife

Krankenzusatz-versicherung

3. Unfallschutz für Kinder

Gerade Kinder probieren viel aus und begeben sich auf Abenteuer. Es ist üblich, dass sie mit einem bzw. anderthalb Jahren anfangen, ihre ersten  holprigen Schritte zu laufen. Um einen umfassenden und individuellen Schutz für Ihr Kind gewährleisten zu können, bietet sich eine Unfallversicherung an. Dies ist eine der wichtigsten Versicherungen für Kinder, damit kurz nach einem Unfall, während der Genesung oder falls Gesundheitsschäden bleiben, alles abgesichert ist.

Viele Versicherer nehmen Neugeborene für das erste Jahr kostenfrei in den Versicherungsschutz der Eltern  mit festgelegten Versicherungssummen auf. Im ersten Jahr können die Kinder  meist noch nicht laufen und erst danach folgt natürlich das Risiko, wenn sie das Laufen beginnen. Hier sollten Eltern genau überlegen, ob eine Unfallversicherung sinnvoll ist und wie viel Geld für die Absicherung investiert werden soll. Wir empfehlen als Richtwert 100-150 Euro pro Jahr für die Absicherung des Kindes in eine eigenständige Unfallversicherung. In dieser sind neben den klassischen Ereignissen, die durch einen Unfall passieren auch Krankheiten nach einer Infektion eingeschlossen. Der jeweilige Versicherungsschutz bemisst sich hierbei nach ganz individuellen Vorgaben. Wir sehen ihn aber durchaus als sehr relevant an und gerade für Kinder, die noch sehr viel entdecken möchten, ist ein optimaler Versicherungsschutz als empfehlenswert zu betrachten.

Als Eltern können Sie auch schon frühzeitig den Versicherungsschutz Ihres Kindes in einem Vertrag zusammenfassen. Dieser sollte idealerweise die Möglichkeit bieten, im späteren Lebensverlauf Updates durchzuführen, wenn es in die Richtung der Berufsunfähigkeit oder Ähnlichem geht. Es gibt ganz unterschiedliche Produkte die zur Auswahl stehen, jedoch beitragsmäßig etwas teurer sind. Hier sollten mit 20 bis 30 Euro monatlich kalkuliert werden. In dem Versicherungspaket sind Krankheit und Unfall abgesichert, wenn eine gewisse Invalidität mit individuellen Bedingungswerken des Versicherers vorgeschrieben ist. Tatsächlich sehen wir den letzten Baustein in den angesprochenen Prioritäten eher etwas niedriger, da er wegen des Beitrages einen hohen Kostenfaktor darstellen kann.

Weitere Informationen zur Unfallversicherung finden Sie hier:
Privaten Unfallversicherung

4. Finanzielle Vorsorge für den Nachwuchs

Je früher mit dem Vermögensaufbau begonnen wird, desto größer ist der finanzielle Spielraum. Oft legen Sie als Eltern, Groß- oder auch Pateneltern für Ihren Sprössling Geld in Form eines Sparbuches an. Das Sparbuch hat durch das Niedrigzinsniveau schon lange ausgedient. Viel interessanter ist daher ein Sparplan in Form von ETF’s oder eine Investition in die Absicherung des Kindes, welche Krankheit und Unfall mit abdeckt. Spätestens ab Eintritt im Schulalter sollte eine Kapitalanlage vorgenommen werden.

Weitere Informationen zum Thema Geldanlage finden Sie hier:
Vermögenberatung

5. Sprechen Sie uns an

Es gibt unterschiedliche Formen, wie der Versicherungsschutz gewählt werden kann und Ihre individuellen Vorstellungen sind bei dem Abschluss einer entsprechenden Vorsorge sehr wichtig, um den bestmöglichsten Versicherungsschutz für Ihren Nachwuchs aufzubauen. Wenn Sie Unterstützung bei der Auswahl, der Herangehensweise und der Überlegung von der jeweiligen Prioritäten benötigen, helfen wir sehr gern. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – füllen Sie hierzu einfach das untenstehende Kontaktformular aus. Wir kontaktieren Sie umgehend.

    Ihr Name: (Pflichtfeld)

    Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

    Ihr Geburtsdatum: (Pflichtfeld)

    Wie ist Ihr aktuelles Beschäftigungsverhältnis (Azubi, Angestellter, Selbstständig, Beamter,...)(Pflichtfeld)?

    Welchen Beruf üben Sie konkret aus (Pflichtfeld)?

    Möchten Sie uns etwas Besonderes mitteilen (Vorerkrankungen, bereits bestehende Absicherungen, konkrete Fragen usw.?)

    Untersuchungsberichte oä. können Sie gerne hier hochladen:

    Online berechnen

    Unfallversicherung
    Risikolebensabsicherung

    Krankenzusatz – stationär

    Barmenia
    Hallesche
    Signal Iduna (Kind)

    Krankenzusatz – ambulant

    Barmenia
    Signal Iduna

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