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Versorgungswerke

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Versorgungswerke –

Altersvorsorge der kammerfähigen freien Berufe.

© UBER IMAGES, Adobe Stock

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Zeit und genug finanzielle Mittel, das erhoffen sich viele für Ihren Ruhestand. Dann kann endlich das getan werden, was schon immer zu kurz kam. Welche Leistungen Ärzte, Anwälte oder Wirtschaftsprüfer erhalten, hängt von Ihren Beiträgen zu den sogenannten Versorgungswerken ab. Wie das funktioniert, erklärt Ihnen STC.

 

1. Was sind Versorgungswerke?

Die berufsständischen Versorgungswerke sind Einrichtungen, die sicherstellen, dass kammerfähige freie Berufe eine Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung erhalten. Zu den davon betroffenen Berufen gehören:

  • Ärzte
  • Apotheker
  • Architekten
  • Notare
  • Rechtsanwälte
  • Steuerberater bzw. Steuerbevollmächtigte
  • Tierärzte
  • Wirtschaftsprüfer
  • vereidigte Buchprüfer
  • Zahnärzte
  • Ingenieure
  • Psychotherapeuten.

Für diese Berufe besteht eine gesetzliche Pflichtmitgliedschaft, sobald sie in eine berufliche Kammer eintreten. Diese entspricht somit der gesetzlichen Rente für sonstige Arbeitnehmer und ist daher der Schicht I der Altersvorsorge zuzuordnen.

 

2. Beiträge

Wie bei der Finanzierung der gesetzlichen Rente zahlen Mitglieder der Versorgungswerke einen Teil Ihrer Einkünfte als Beiträge in das jeweilige Versorgungswerk ein. Der sogenannte Regelpflichtbeitrag entspricht dabei dem Höchstbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung für Angestellte. Da in vielen Fällen das Einkommen nicht hoch genug ist, um diesen gesetzlichen Höchstbetrag zu erreichen, ist es möglich den Regelpflichtbeitrag zu reduzieren. So entsprechen die Beiträge, bei einem Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze, in der Regel denen der gesetzlichen Rentenversicherung. Allerdings gilt für Versorgungswerke zusätzlich ein Mindestbeitrag (z.B. 1/10 des Regelpflichtbeitrags), der in jedem Fall geleistet werden muss. Entscheidend für die zu erbringenden Leistungen als Mitglied ist die jeweilige Satzung des Versorgungswerkes, die sich teils stark unterscheiden.

 

3. Leistungen der Versorgungswerke

Die Leistungen der berufsständischen Versorgungswerke hängen von der jeweiligen Satzung ab. Gewöhnlich haben die Mitglieder dabei Anspruch auf die folgenden Leistungen:

  • Altersrente
  • Berufsunfähigkeitsrenten
  • Hinterbliebenenrenten
  • Sterbegeld oder eine Kapitalabfindung an die Angehörigen

Die Höhe der Leistungen ergibt sich aus den persönlichen Beiträgen und dem wirtschaftlichen Erfolg des Versorgungswerks. Dieser hängt vom Ergebnis der Kapitalanlagen ab. Ebenso Einfluss auf die Rentenleistungen haben die Höhe der Rücklagen, Anzahl der Neuzugänge an Beitragszahlern und Rentenempfängern.

4. Unterschiede zu Versicherungen

Im Gegensatz zu Versicherungsunternehmen unterliegen Versorgungswerke nicht der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Das bedeutet auch, dass es für die Leistungen keine gesetzlichen Insolvenzregelungen gibt. Die zu erwartende Rente hängt somit vom jeweiligen wirtschaftlichen Stand eines Werkes ab. Eine Garantierente gibt es nicht. Zusätzlich unterliegen Versorgungswerke nicht der neusten Aufsichtsreform Solvency II, wodurch sich starke Unterschiede in der aktuellen Niedrigzinsphase ergeben:

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„Die Versorgungswerke legen so an, wie Versicherer es ohne Solvency II und ohne Stresstests der Aufsicht tun würden““][/tagline_box]

So bewertete Markus Burkert die Situation, der als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft des Beratungsunternehmens Feri Versorgungswerke in der Kapitalanlage unterstützt. Das heißt, durch die freiere Geldanlagemöglichkeiten der Versorgungswerke sind mehr Anlagen in beispielsweise Aktien, Immobilien, Beteiligungen möglich. Die Chance auf potentiell höhere Erträge steigt dadurch. Zusätzlich besteht keine Angst vor Stornierungen und es fallen keine Vertriebskosten an, da die Mitgliedschaft bei Versorgungswerken verpflichtend ist. Insgesamt kann gesagt werden, dass die Versicherungen mehr Probleme mit der derzeitigen Niedrigzinsphase haben als Versorgungswerke.

© STC Research

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5. Kontakt

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Quellen:

www.abv.de (eingesehen am 19.09.2016)

vsw-ra-nw.de (eingesehen am 19.09.2016)

www.faz.net (eingesehen am 19.09.2016)

www.basis-rente-vergleich.de (eingesehen am 03.11.2016)