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Vertrauensschaden

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© Jacob Lund, Adobe Stock

Vertrauensschadenversicherung –

weil niemand perfekt ist.

Neben Cyber-Risiken muss eine Firma auch das Risiko des Vertrauensschadens erkennen. Sei es Betrug, Diebstahl, der Griff in die Firmenkasse oder die (unbeabsichtigte) Weitergabe von Geheimnissen – immer wieder kommt es vor, dass Firmen von Mitarbeitern hintergangen werden. Schutz bietet eine Vertrauensschadenversicherung.

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1. Was bietet eine Vertrauensschadenversicherung?

Eine Vertrauensschadensversicherung greift die Schäden auf, die vielleicht am meisten wehtun: Wenn ein Schaden aus den eigenen Reihen verursacht wird. Auch dann, wenn Sie glauben, Ihren Mitarbeitern vollkommen vertrauen zu können, ist eine Absicherung doch sinnvoll – gerade, weil auch der vertrauenswürdigste Mitarbeiter manchmal schlicht und einfach Fehler macht.

In größeren Unternehmen ist es schon schwieriger, den Überblick zu behalten – je mehr Mitarbeiter Sie haben, umso unwahrscheinlicher ist es, dass Sie jedem von ihnen blind vertrauen. Zugleich bedeuten mehr Mitarbeiter für Sie auch mehr Verantwortung. Verantwortung, die leichter zu tragen ist, wenn Sie gegen bestimmte Risiken abgesichert sind.

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Ihre Vorteile

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Schutz vor Vermögensschäden – damit Sie auch im Schadensfall finanziell sicher und flexibel bleiben.

Vertrauensbildend bei Anteilseignern und Kreditgebern – je besser Ihr Unternehmen abgesichert ist, umso beliebter ist es bei jenen, die auf Ihre Bonität achten.

Alle Filialen & Tochtergesellschaften – die Vertrauensschadenversicherung umfasst Ihr gesamtes Unternehmen und alle Mitarbeiter. Schließlich können Fehler überall passieren.

Rechtskosten – Vertrauensbruch wie Diebstahl oder Untreue führen oft zu Rechtsstreitigkeiten, die anstrengend, langwierig und nicht zuletzt teuer sein können. Eine Vertrauensschadenversicherung kommt auch für die Prozesskosten auf.

Entschädigung ohne Täternachweis – Gerade in Fällen von Untreue oder Unterschlagung kann es vorkommen, dass der Täter nie endgültig gefasst wird. Die Versicherung kommt auch in diesem Fall für den entstandenen Schaden auf.

Auch rückwirkende Zahlungen – Oft werden Fälle von Untreue oder Unterschlagung erst Monate oder gar Jahre nach erstmaligem Begehen der Straftat aufgedeckt. Die Versicherung zahlt auch dann, wenn der Tatbestand erst nach Versicherungsabschluss festgestellt wird.

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2. Was ist ein Vertrauensschaden?

Als Vertrauensschaden wird ein Vermögens-, d.h. ein finanzieller Schaden definiert, der durch unerlaubte Handlungen von Personen entsteht, die mit dem Unternehmen in einem Vertrauensverhältnis stehen. Wichtig hierbei ist, dass die Versicherung auch dann greift, wenn die betreffende Person den Schaden unbeabsichtigt verursacht.

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2.1 Wer gilt als Vertrauensperson?

Als Vertrauenspersonen gelten zunächst einmal alle direkten Betriebsangehörigen, also jeder Mitarbeiter, der dauerhaft in Ihrem Unternehmen tätig ist. Vom Geschäftsführer über den Abteilungsleiter bis hin zur Lagerkraft deckt die Versicherung alle Vertrauensschäden ab.

Darüber hinaus gelten aber auch Zeit- und Fremdarbeiter als Vertrauenspersonen. Geben Sie also bestimmte Aufgaben an ein anderes Unternehmen ab oder stellen Saisonarbeiter ein, so fallen auch diese unter die Vertrauensschadenversicherung.

Auch Vertrauensbruch durch extra angestellte Fachkräfte wie Anwälte, Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater wird durch die Vertrauensschadenversicherung abgedeckt. Kurzum: Jeder, der für Ihr Unternehmen in irgendeiner Form tätig ist und dadurch Ihr Vertrauen genießt, fällt unter die Vertrauensschadenversicherung.

Ein besonderer Versicherungsfall kann eintreten, wenn durch Dritte ein Mitarbeiter dazu gebracht wird, Vertrauensbruch zu begehen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der Fake President, eine Betrugsmasche, bei der ein Auftrag zur Überweisung von Geldern von einer angeblichen Führungsperson an einen Mitarbeiter gestellt wird.

Fallbeispiel LEONI

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2.2 Wodurch können Vertrauensschäden entstehen?

Alle Ihre Mitarbeiter sind von der Vertrauensschadenversicherung abgedeckt. Aber wodurch entsteht eigentlich ein Vertrauensschaden?

Kurz und knapp sind Vertrauensschäden definiert als Schäden durch vorsätzliche unerlaubte Handlungen (von Vertrauenspersonen), die nach § 823 BGB zum Schadensersatz verpflichten. Im Detail bedeutet das:

  • Betrug

Ein Betrug liegt dann vor, wenn ein Täter das Opfer durch Vorspiegelung falscher Tatsachen dazu bringt, sich selbst einen Schaden zuzufügen. Ein Beispiel hierfür ist die Fake-President-Masche (siehe oben).

  • Unterschlagung

Unterschlagung bedeutet: Jemand macht sich Geld, welches ihm anvertraut wurde, unerlaubterweise zu eigen. Dies geschieht beispielsweise, wenn z.B. ein Kurier einen Barbetrag transportieren soll und diesen nicht liefert, sondern ganz oder teilweise behält.

  • Diebstahl

Wer sich eine fremde, bewegliche Sache – hierzu zählt auch Bargeld – unerlaubterweise zu eigen macht, der macht sich des Diebstahls schuldig.

  • Untreue

Der Tatbestand der Untreue ist dann erfüllt, wenn eine Person das ihr zugestandene Vertrauen missbraucht, um dem Opfer einen Schaden zuzufügen und sich selbst zu bereichern. Dies geschieht beispielsweise, wenn ein Prokurist die ihm anvertrauten Gelder auf das eigene Konto überweist.

  • Sabotage

Sabotage bedeutet, dass ein Mitarbeiter mit Absicht Abläufe stört – oft, indem Unwissenheit oder Inkompetenz vorgetäuscht wird – , um dem Unternehmen zu schaden. Dies kann aus politischen, unternehmenspolitischen oder auch persönlichen Gründen geschehen.

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3. Leistungen der Vertrauensschadenversicherung

Es wird deutlich: Vertrauensschäden können überall entstehen, egal, auf welcher Führungsebene oder in welchem Unternehmen. Natürlich ist ein Vertrauensschaden nicht nur ärgerlich, sondern bringt auch erhebliche Kosten mit sich. Welche genau das sind und für welche die Vertrauensschadenversicherung aufkommt, sehen Sie hier.

4. Kontakt

Sie haben Fragen zur Vertrauensschadenversicherung, wünschen ein individuelles Angebot oder eine persönliche Beratung? Füllen Sie einfach das untenstehende Formular aus, wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

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Quelle: http://www.deraktionaer.de, eingesehen am 12.08.2017