Misst die Schwankungsintensität eines Fonds, legt im Gegensatz zur Standardabweichung aber mehr Gewicht auf negative Abweichungen (Verluste). Sie berücksichtigt, dass viele Anleger risikoavers sind und einen wahrscheinlichen Verlust mehr fürchten als einen unerwartet hohen Gewinn. Je nachdem wie sich ein Fonds anhand des Morningstar Risk in seiner Kategorie platziert, wird das Morningstar Risk als hoch (die risikoreichsten 10%), überdurchschnittlich (die folgenden 22,5%), durchschnittlich (die mittleren 35%). Unterdurchschnittlich (die folgenden 22,5%) und niedrig (die risikoärmsten 10% einer Kategorie) angezeigt. Diese Kennzahl eignet sich daher weniger zum Vergleich von Fonds, die sich in unterschiedlichen Kategorien befinden: Ein Anleihenfonds mit hohem Morningstar Risk kann dennoch weniger volatil sein als ein Aktienfonds mit niedrigem Morningstar Risk.

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