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Betriebshaftpflicht im Metallbau: Typische Schadensfälle aus der Praxis

Laura Meyer
Stand: 
September 17, 2025
-
3 min
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1. Warum die Betriebshaftpflicht im Metallbau unverzichtbar ist

Metallbauunternehmen gehören zu den tragenden Säulen des Handwerks und der Industrie. Ob Schweißarbeiten, CNC-Fertigung, Konstruktion oder Montage – die Branche ist geprägt von komplexen Aufträgen, hohem Zeitdruck und wertvollen Materialien. Genau das macht sie auch besonders risikobehaftet.

Schon kleine Fehler können im Metallbau schnell enorme Konsequenzen haben: Eine fehlerhafte Schweißnaht, ein herabfallender Stahlträger oder ein Brand durch Funkenflug reichen aus, um Schäden in sechs- bis siebenstelliger Höhe zu verursachen.

Die Betriebshaftpflichtversicherung für Metallbau ist deshalb kein „nice to have“, sondern eine zentrale Existenzsicherung für jeden Metallbaubetrieb. Sie schützt vor Schadenersatzansprüchen Dritter und übernimmt die Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf typische Schadensfälle aus der Praxis – und zeigen, wie die Betriebshaftpflicht Metallbauunternehmen schützt.

2. Typische Schadensfälle im Metallbau

2.1. Brand durch Schweißarbeiten

Ein Klassiker im Metallbau: Beim Schweißen entzündet sich durch Funkenflug Dämmmaterial oder Holz in der Nähe. In kürzester Zeit greift das Feuer auf die gesamte Halle über.

  • Schadenhöhe: schnell mehrere Hunderttausend Euro, oft auch im Millionenbereich
  • Folgen: Produktionsstillstand, Reparaturkosten, Ersatzforderungen des Auftraggebers
  • Absicherung: Betriebshaftpflicht übernimmt die Sachschäden und Folgekosten

2.2. Herabfallender Stahlträger auf der Baustelle

Beim Montieren einer Stahlkonstruktion löst sich ein Träger. Er beschädigt ein geparktes Fahrzeug und verletzt einen Passanten schwer.

  • Schadenhöhe: über 500.000 € (Fahrzeugschaden + Schmerzensgeld + Behandlungskosten)
  • Folgen: mögliche Klagen, langfristige Reha-Kosten für den Geschädigten
  • Absicherung: Betriebshaftpflicht deckt sowohl Personen- als auch Sachschäden ab

2.3 Fehlerhafte Konstruktion führt zu Projektverzögerung

Ein Metallbauer liefert Bauteile für eine große Halle. Aufgrund eines Berechnungsfehlers passen die Teile nicht. Das Projekt verzögert sich erheblich, es entstehen Vertragsstrafen.

  • Schadenhöhe: mehrere zehntausend Euro durch Nacharbeiten und Verzögerungskosten
  • Folgen: Imageschaden beim Auftraggeber, Verlust von Folgeaufträgen möglich
  • Absicherung: Vermögensfolgeschäden (sofern im Vertrag enthalten)

2.4 Beschädigung fremder Maschinen

Ein Mitarbeiter nutzt eine gemietete Arbeitsmaschine auf der Baustelle. Durch Fehlbedienung fällt das Gerät aus, Ersatzteile sind schwer zu beschaffen.

  • Schadenhöhe: über 100.000 € durch Reparatur und Nutzungsausfall
  • Folgen: Baustellenverzögerung, Streitigkeiten mit Subunternehmern
  • Absicherung: Betriebshaftpflicht übernimmt Schäden an fremdem Eigentum

2.5 Umweltschaden durch Betriebsmittel

Beim Austausch einer Hydraulikanlage tritt Öl aus und verunreinigt den Boden. Das Öl gelangt ins Grundwasser, Sanierungsarbeiten sind unvermeidbar.

  • Schadenhöhe: bis zu mehrere Millionen Euro
  • Folgen: Stillstand des Projekts, strafrechtliche Konsequenzen möglich
  • Absicherung: nur über Umweltschadendeckung abgesichert (optional in der Betriebshaftpflicht)

2.6 Unfall auf dem Firmengelände

Ein Lieferant stürzt über ein herumliegendes Metallteil im Betriebshof und verletzt sich am Rücken. Er fällt mehrere Monate aus.

  • Schadenhöhe: Schmerzensgeld + Verdienstausfall = ca. 80.000 €
  • Folgen: längerer Rechtsstreit mit hohen Kosten
  • Absicherung: Betriebshaftpflicht deckt Personen- und Folgeschäden

3. Was die Praxisfälle zeigen

Die Beispiele verdeutlichen, warum die Betriebshaftpflicht für Metallbauunternehmen unverzichtbar ist:

  1. Schäden entstehen schneller als gedacht – auch durch kleine Unachtsamkeiten.
  2. Die Kosten sind existenzbedrohend – von hunderttausenden bis zu Millionen Euro.
  3. Standardpolicen reichen nicht aus – branchenspezifische Klauseln wie Bearbeitungsschäden oder Umweltrisiken sind entscheidend.
  4. Jedes Unternehmen ist individuell – ein Schlosserbetrieb hat andere Risiken als ein Hallenbauer oder CNC-Fertiger.

4. Welche Schäden sind durch die Betriebshaftpflicht im Metallbau gedeckt?

Die Betriebshaftpflichtversicherung schützt Metallbauunternehmen vor den finanziellen Folgen von Schadensersatzansprüchen Dritter. Abgedeckt sind dabei u. a. Personen- und Sachschäden, z. B. wenn ein Passant durch einen herabfallenden Stahlträger verletzt wird oder beim Schweißen ein Brand entsteht. Auch Vermögensfolgeschäden wie Projektverzögerungen oder Vertragsstrafen sowie Mietsachschäden an gemieteten Hallen oder Maschinen gehören dazu. Ergänzend lassen sich wichtige Erweiterungen einschließen – etwa Bearbeitungsschäden, Umweltschäden, Produkthaftpflicht, Mangelfolgeschäden oder Rückrufkosten.

👉 Nur eine individuell abgestimmte Police stellt sicher, dass Ihr Metallbauunternehmen in allen relevanten Situationen zuverlässig abgesichert ist. Weitere Informationen zur Betriebshaftpflichtversicherung für Metallbau finden Sie hier: Betriebshaftpflicht Metallbau

💬 „Die meisten Metallbauunternehmen unterschätzen die Folgekosten von Schäden. Projektverzögerungen, Vertragsstrafen oder Umweltschäden sind in vielen Standardpolicen nicht ausreichend abgedeckt. Mein Tipp: Achten Sie auf branchenspezifische Erweiterungen wie Bearbeitungsschäden oder Umweltschadendeckung – sie entscheiden im Ernstfall über die Zukunft Ihres Unternehmens.“
– Dr. iur. Dennis Sturm, LL.M., Gründer und Geschäftsführer STC

5. Betriebshaftpflicht im Metallbau – mehr als nur Pflichtschutz

Die Betriebshaftpflichtversicherung ist die wichtigste Grundlage, um Metallbauunternehmen vor existenziellen Risiken zu schützen. Entscheidend ist jedoch nicht nur der Abschluss einer Police, sondern deren Inhalt:

  • Standardlösungen reichen nicht aus.
  • Branchenspezifische Klauseln sind Pflicht.
  • Eine regelmäßige Risikoanalyse schützt vor gefährlichen Lücken.

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